C

  • Cava: siehe Vena cava

  • Cavapulmonale Anastomose: Operativ angelegte Gefäßverbindung zwischen Hohlvene und Lungenschlagader zur Verbesserung der Lungendurchblutung bei bestimmten angeborenen Herzfehlern, Palliativmaßnahme

  • Chylothorax: Flüssigkeitsansammlung (Lymphe=Chylus) im Brustkorb

  • Coarctation: Aortenisthmusstenose; Engstelle im Bereich des Aortenbogens nach Abgang der Blutgefäße für Kopf- und Arme

  • Coil: kleine Spirale aus Metall, wird mit Hilfe eines Herzkatheters in Gefäße eingeführt, die verschlossen werden sollen; dort bilden sich Blutgerinnsel, die zum Verschluss führen

  • Coil-Embolisation: Methode zum Gefäßverschluss (Embolisation); eine Metallspirale wird mittels Herzkathetertechnik eingeführt und in das zu verschließende Gefäß gebracht, durch Bildung eines Thrombus und bindegewebigen Umbau des Thrombus wird das Gefäß verschlossen

  • Computertomographie / CT: bildgebende Methode (Röntgen-Schichtuntersuchung) vor allem zur Darstellung von Größe und Struktur innerer Organe und des Knochengerüsts

  • Conduit / Konduit (engl.Rohr): künstliche Gefäßprothese, die eine Herzkammer mit einem Gefäß verbindet. Diese Implantate wachsen nicht mit. Es gibt sie mit und ohne Klappen.

  • Cor triatriatum: statt normal zwei finden sich bei diesem Herzfehler drei Vorhöfe; meist wird der linke Vorhof durch eine durchbrochene Scheidewand in einen oberen (hier münden die Lungenvenen) und einen unteren Teil (hierin befindet sich die Mitralklappe) geteilt.

  • Cumarin / Kumarin: blutgerinnungshemmender Wirkstoff, eingesetzt als Cumarin-Derivate Phenprocoumon und Warfarin